Kommata in der deutschen Sprache


In kaum einer anderen Sprache werden Kommas so häufig eingesetzt wie im Deutschen.
Richtig gesetzt, können diese kleinen Zeichen komplizierte Texte und Kontexte entwirren.
Sie erleichtern das Lesen und können sogar über den Sinn eines Satzes entscheiden.

Doch richtig sicher ist sich kaum jemand, wenn es um die richtige Kommasetzung geht.
Wie Kommas Sätze verändern können, zeigt sich beispielsweise in den folgenden Sätzen:
Hinter diesem Zaun spielen Sophie, meine Schwester, und ich.
Hier steht zwischen den Kommas ein Beisatz: Jemand erzählt, dass er und seine Schwester Sophie
hinter diesem Zaun spielen. Sie sind zu zweit.
Hinter diesem Zaun spielen Sophie, meine Schwester und ich.
Fehlt das zweite Komma, handelt es sich um eine Aufzählung: Jetzt erzählt jemand, dass er hier mit
einer Freundin namens Sophie und seiner Schwester spielt. Sie sind zu dritt.

Vor der deutschen Rechtschreibreform gab es 52 Regeln, die für die richtige Zeichensetzung
beherrscht werden mussten.
Mittlerweile genügen sieben, doch auch diese sind noch immer nicht ganz ohne.

Hier werden Kommas gesetzt:

1. Aufzählungen
2. Zusätze und Nachträge
3. Datums-, Wohnungs- und Literaturangaben
4. Bindewörter (Konjunktionen)
5. Partizip- und Infinitivgruppen
6. Satzreihen und Satzgefüge
7. Hervorhebungen, Ausrufe, Anreden und Stellungnahmen

Wer diese 7 “goldenen Regeln” beherrscht, hat gute Chancen, seine Texte mit fehlerfreier Kommata zu versehen.


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